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	<title>Peter Gerstbach</title>
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	<description>Business Analyse</description>
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		<title>Persönlichkeitstest</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 17:08:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Gerstbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kompetenzen]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Requirements Engineering und in der Business Analyse ist das Thema &#8220;Soft Skills&#8221; ein häufig unterschätzter Erfolgsfaktor für Projekte. Während der Fokus meistens auf Werkzeuge und Methoden gelegt wird, wird der menschliche Aspekt oft außer Acht gelassen.  Doch gerade die Anforderungserhebung ist eines von mehreren Beispielen, bei denen die Interaktion mit Menschen im Mittelpunkt stehen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Requirements Engineering und in der Business Analyse ist das Thema &#8220;Soft Skills&#8221; ein häufig unterschätzter Erfolgsfaktor für Projekte. Während der Fokus meistens auf Werkzeuge und Methoden gelegt wird, wird der menschliche Aspekt oft außer Acht gelassen.  Doch gerade die Anforderungserhebung ist eines von mehreren Beispielen, bei denen die Interaktion mit Menschen im Mittelpunkt stehen &#8211; dadurch kann dies nie ein vollständig planbarer und analytischer Prozess sein.</p>
<p>Die folgende Umfrage untersucht, ob ein Zusammenhang zwischen Persönlichkeitsausprägungen und typischen Rollen in IT- und Unternehmensberatungs-Berufen besteht. Dafür bitten wir Sie um Ihre Mithilfe!</p>
<p>Diese Umfrage sollte nicht mehr als 5 Minuten Ihrer Zeit in Anspruch nehmen. Ihre Antworten werden vollständig anonym behandelt. Sie erhalten nach Ausfüllen des Fragebogens eine automatisch generierte Einschätzung Ihrer Persönlichkeitseigenschaften, die gesamten Umfrageergebnisse werden in einem extra Newsletter veröffentlicht.</p>
<p>Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit für die Teilnahme an der Umfrage nehmen!</p>
<h1><strong><a href="http://www.gerstbach.at/survey/index.php?sid=29748">Weiter zur Umfrage</a></strong></h1>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wenn Sie Fragen zu der Umfrage haben, <a title="Kontakt" href="http://www.gerstbach.at/kontakt/">kontaktieren</a> Sie uns bitte telefonisch oder per Mail.</p>
<p>Hinweis: Dies ist eine anonyme Umfrage. Die Daten mit Ihren Antworten enthalten keinerlei auf Sie zurückzuführende Informationen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Ihr Gutschein als Dankeschön</h2>
<p>Als Dankeschön für Ihre Teilnahme schenke ich Ihnen einen Gutschein im Wert von 10 EUR für ein ermäßigtes <a title="Coaching für BAs und IT-Professionals" href="http://www.gerstbach.at/blog/2011/11/coaching/">Coaching</a> bei mir. Notieren Sie sich dafür einfach den Gutscheincode am Ende der Auswertung!</p>
<p>Peter Gerstbach</p>
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		<item>
		<title>Gute Anforderungsdokumente</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Jan 2012 22:09:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Gerstbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Analyse]]></category>
		<category><![CDATA[Requirements]]></category>

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		<description><![CDATA[Unabhängig davon, mit welcher Methode ein Projekt durchgeführt wird, ein wichtiges Ergebnis einer Business Analyse ist die Dokumentation der Anforderungen. Doch wie schreibt man gute Anforderungen? In der Literatur gibt es viele Regeln und Tipps, wie gute Anforderungen formuliert sein sollen. Das IEEE definiert beispielsweise im Standard 830 Eigenschaften guter Anforderungs-Dokumente wie beispielsweise &#8220;Korrektheit&#8221;, &#8220;Widerspruchsfreiheit&#8221;, &#8220;Vollständigkeit&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unabhängig davon, mit welcher Methode ein Projekt durchgeführt wird, ein wichtiges Ergebnis einer Business Analyse ist die Dokumentation der Anforderungen.</p>
<p>Doch wie schreibt man gute Anforderungen? In der Literatur gibt es viele Regeln und Tipps, wie gute Anforderungen formuliert sein sollen. Das IEEE definiert beispielsweise im Standard 830 Eigenschaften guter Anforderungs-Dokumente wie beispielsweise &#8220;Korrektheit&#8221;, &#8220;Widerspruchsfreiheit&#8221;, &#8220;Vollständigkeit&#8221; etc. Neben dieser Definition vom IEEE gibt es noch viele andere Quellen, die davon handeln, wie man gute Anforderungen beschreibt.</p>
<p>In diesem Artikel möchte ich einen anderen Ansatz wählen. Die folgenden Fragen sind meiner Meinung nach gut geeignet, um eine Qualitätssicherung der eigenen Anforderungsdokumente durchzuführen. Dabei sind diese Fragen weniger als &#8220;Checklist&#8221; zu verstehen (dafür eignen sich beispielsweise die Eigenschaften guter Anforderungsdokumente nach IEEE), sondern als Hilfestellung für den eigenen Denkprozess.</p>
<p><a href="http://www.gerstbach.at/wp-content/uploads/2012/01/roter_faden.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-362" title="Roter Faden" src="http://www.gerstbach.at/wp-content/uploads/2012/01/roter_faden.jpg" alt="Roter Faden" width="365" height="250" /></a></p>
<p>Wenn Sie das nächste Mal im Rahmen einer Business Analyse oder während der Analyse eines Softwareentwicklungsprojekts Anforderungen dokumentieren, stellen Sie sich doch einmal die folgenden vier Fragen:</p>
<ul>
<li>Frage 1: Haben Sie das Dokument jemals selbst in einem Stück von vorne bis hinten durchgelesen?</li>
<li>Frage 2: Welche Hilfestellungen enthält das Dokument, damit ein erstmaliger Leser sich darin zurechtfindet?</li>
<li>Frage 3: Haben die Personen, die für die Abnahme des Dokuments verantwortlich sind, es teilweise schon gelesen, bevor es offiziell fertig war?</li>
<li>Frage 4: Haben Personen das Dokument gelesen, die keine Erfahrung mit Anforderungen an sich oder dem Thema haben?</li>
</ul>
<p>Diese vier Fragen helfen dabei, sich mit dem selbst erstellten Dokument kritisch auseinanderzusetzen. Sie laden dazu ein, die eigene (vertraute) Sichtweise zu verlassen und durch die Augen einer fremden Personen zu sehen.</p>
<p>Nun zu den Fragen im Detail und deren Interpretation&#8230;</p>
<h3>Haben Sie das Dokument jemals selbst in einem Stück von vorne bis hinten durchgelesen?</h3>
<p>Wenn Sie Tage oder gar Wochen an ein und demselben Dokument arbeiten, entsteht eine gewisse Vertrautheit mit Ihrem eigenen Werk. Das ist ganz natürlich und vollkommen in Ordnung! Sie meinen, jede Passage schon eindutzendmal gelesen und bereits jeden Fehler ausgebessert zu haben. Diese Vertrautheit mit Ihrem Werk hat jedoch auch eine Kehrseite: Sie macht Sie leider auch blind für Fehler und ganz besonders für den Blick auf das große Ganze.</p>
<p><strong>Deswegen</strong>: Nehmen Sie sich (am besten ausgeruht, z.B. in der Früh) bewusst Zeit und lesen Sie Ihr Dokument einmal von vorne bis hinten durch! Dies wird Ihnen dabei helfen, das Dokument möglichst widerspruchsfrei zu machen und sicherzustellen, dass es einen roten Faden gibt.</p>
<h3>Welche Hilfestellungen enthält das Dokument, damit ein erstmaliger Leser sich darin zurechtfindet?</h3>
<p>Sofern es in Ihrem Unternehmen standardisierte Vorlagen für Anforderungsdokumente gibt, werden diese mit ziemlicher Sicherheit einleitende Kapitel enthalten wie beispielsweise &#8220;Zweck des Dokuments&#8221; oder &#8220;Stakeholder des Projekts&#8221;. Nach meiner Erfahrung werden diese Kapitel zumeist ganz am Schluss kurz vor Abgabe mit der Einstellung &#8220;Ach, dieses Kapitel gibt&#8217;s ja auch noch&#8221; ausgefüllt. In diesem Fall könnte man diese Kapitel genauso gut auch ganz weglassen.</p>
<p>Der Sinn dieser einleitenden Kapitel ist es einem erstmaligen Leser eine Hilfestellung zu geben, wie das Dokument verstanden werden soll. Wenn Sie sich sich fragen, was hier am Besten beschrieben werden soll, stellen Sie sich folgendes vor: Sie sind Moderator eines Meetings und eine Minute vor Beginn kommt Ihr Vorgesetzter dazu und stellt Ihnen kurz einen neuen Mitarbeiter vor, der ab sofort im Projekt mitarbeiten wird. Und genau das, was Sie diesem Mitarbeiter über das Projekt erzählen, ist der ideale Inhalt für dieses einleitende Kapitel: Kurz und prägnant das Wesentliche, ohne die anderen Leser (oder eben Meeting-Teilnehmer) zu langweilen.</p>
<p><strong>Deswegen</strong>: Denken Sie an erstmalige Leser des Dokuments und unterstützen Sie deren schnelle Orientierung. Ihre Leser werden es Ihnen danken! Ein praktischer Nebeneffekt: Ihre Dokumente werden tatsächlich gelesen.</p>
<p>Andere hilfreiche Inhalte, die einem erstmaligen Leser beim Zurechtfinden helfen sind u.a.: Eine Beschreibung der Projekt-Rahmenbedingungen, Auflistungen von Annahmen und Abgrenzungen die für dieses Dokument getroffen wurden oder auch ein Glossar das die wichtigsten Begriffe so definiert, wie sie im Dokument verwendet werden.</p>
<h3>Haben die Personen, die für die Abnahme des Dokuments verantwortlich sind, es teilweise schon gelesen, bevor es offiziell fertig war?</h3>
<p>Sehr häufig werden Dokumente von den Autoren erst aus der Hand gegeben, wenn sie wirklich &#8220;fertig&#8221; sind. Niemand soll ja ein schlechtes Bild bekommen. Und wer zeigt schon gerne einen qualitativ minderwertigen Entwurf her? So verständlich das auch ist, sollten Sie es trotzdem in Betracht ziehen, Ihr Dokument möglichst früh einem größeren Leserkreis zum Review zur Verfügung zu stellen.</p>
<p>Das kann vielerlei Vorteile haben: Beispielsweise können Sie so viel flexibler und effizienter auf Änderungsvorschläge eingehen. Wenn das 100-seitige Werk bereits vollendet ist, führt jede größere Änderung zu hohen Aufwänden. Dadurch werden häufig nur noch kosmetische Anpassungen vorgenommen, wirkliche wichtige Verbesserungen bleiben außen vor. Auch für den Reviewer kann das Lesen eines Entwurfs interessant sein, weil es aufgrund der noch vorhandenen Lücken den meisten viel leichter fällt Änderungsvorschläge zu machen.</p>
<p>Diese Review-Methode erfordert allerdings ein gewisses Maß an Vertrauen und sollte auch im Vorfeld abgestimmt sein, damit es keine Missverständnisse gibt. Bei diesem Vorgehen ist außerdem als Autor hilfreich, das Dokument von Anfang an so zu schreiben, dass es zu <em>jeder</em> Zeit ohne Vorankündigung einem Review unterzogen werden könnte. Überlegen Sie sich von Beginn an die Gliederung und sorgen Sie so für einen roten Faden durch das Dokument. Lassen Sie wichtige aber noch nicht geschriebene Teile nicht aus, sondern markieren Sie diese Lücken und beschreiben kurz den Inhalt. Das hilft nicht nur einem Reviewer, sondern auch Ihnen selbst beim Schreiben.</p>
<p><strong>Deswegen</strong>: Lassen Sie bereits frühe Entwürfe Ihres Dokuments von Personen lesen und profitieren Sie von deren kreativen Änderungsvorschlägen!</p>
<h3>Haben Personen das Dokument gelesen, die keine Erfahrung mit Anforderungen an sich oder dem Thema haben?</h3>
<p>Das ideale Projektteam in der Business Analyse besteht normalerweise aus Personen, die fachliches Verständnis mitbringen und methodische Experten im Anforderungsmangement sind. Für das Analyse-Team mag dies auch in vielen Fällen zutreffen, in späteren Projektphasen jedoch nur bedingt. Der Projektleiter muss Ziele, Budget und Zeitrahmen im Auge behalten &#8211; muss aber kein fachlicher Experte sein. Programmierer sind Experten der Software-Entwicklung &#8211; aber nicht in der eindeutigen Beschreibung von Anforderungen. Aber genau diese Menschen, mit ganz unterschiedlichen Stärken, können bei Reviews Verbesserungen einbringen, die auch einem geübten Analysten gar nicht mehr auffallen.</p>
<p>Insbesondere diese Frage lässt sich auch gut ganz alleine im Kopf durchspielen ohne tatsächlich die Projektleiter, Entwickler, Tester oder Auftraggeber zu benötigen.</p>
<p><strong>Deswegen</strong>: Überlegen Sie, wie sich Ihr Dokument mit den Augen einer Person liest, die keine Erfahrung mit Anforderungen oder dem Thema an sich hat!</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Ich hoffe, dass Ihnen diese Fragen dabei helfen, noch bessere Anforderungsdokumente zu schreiben. Diese Fragen können Sie sich bei jedem Ihrer Ergebnisse während der Analyse selbst stellen. Es spielt keine Rolle, nach welcher Methode Ihre Projekte abgewickelt werden (agil, iterativ, Wasserfall, &#8230;). Es geht alleine um die Möglichkeit, die Welt mit anderen Augen zu betrachten.</p>
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		<title>Coaching für BAs und IT-Professionals</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 16:25:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Gerstbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Coaching]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor etwa zwei Jahren war ich Gast einer Konferenz auf der ein Vortragender erwähnt hat, dass für einen Experten der Branche eine Ausbildung in Systemischer Beratung sinnvoll ist. Das ist an sich nichts Außergewöhnliches. Es handelte sich jedoch um eine Konferenz der Informations-Technologie und diese Branche wird öfters stereotypisch mit „Nerds“ in Verbindung gebracht, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor etwa zwei Jahren war ich Gast einer Konferenz auf der ein Vortragender erwähnt hat, dass für einen Experten der Branche eine Ausbildung in Systemischer Beratung sinnvoll ist. Das ist an sich nichts Außergewöhnliches. Es handelte sich jedoch um eine Konferenz der Informations-Technologie und diese Branche wird öfters stereotypisch mit „Nerds“ in Verbindung gebracht, die häufig als etwas sonderlich und emotional wenig zugänglich beschrieben werden.<br />
Diese Aussage hat mein Interesse geweckt, da ich immer auf der Suche nach interdisziplinären Ansätzen bin, die ich in meiner Tätigkeit als „Business Analyst“ in der IT- Beratung gewinnbringend einsetzen kann. Denn gerade in diesem Aufgabengebiet ist es hilfreich, die Ziele mit dem Kunden gemeinsam zu erarbeiten und nicht als allwissender Berater von oben zu diktieren. Aus diesem Grund habe ich eine Intensivausbildung zum Systemischen Coach absolviert und biete diese Leistung speziell für Personen aus der IT-Branche an.</p>
<p><a href="http://www.gerstbach.at/wp-content/uploads/2012/01/problem-loesung.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-371" title="Problem und Lösung" src="http://www.gerstbach.at/wp-content/uploads/2012/01/problem-loesung.jpg" alt="Problem (durchgestrichen) und Lösung" width="400" height="307" /></a></p>
<p>Der Begriff „Coaching“ wird im alltäglichen Sprachgebrauch sehr vielseitig und häufig auch unreflektiert eingesetzt. Es gibt auch keine speziellen gesetzlichen Regelungen für die Durchführung von Coaching in Österreich. Laut dem „Österreichischen Dachverband für Coaching“ ist Coaching „ein interaktiver personenzentrierter Beratungs- und Begleitungsprozess im beruflichen Kontext, der zeitlich begrenzt thematisch (zielorientiert) definiert ist.“ Dieser Definition folgend grenzt sich Coaching beispielsweise von persönlichen Fragestellungen aus dem Privatleben einerseits, aber auch von organisations- und fachorientierten Beratungsdienstleistungen andererseits ab.</p>
<p>Das Modell des Systemischen Coachings wird häufig auch als Beratung ohne Ratschlag bezeichnet, da es von einem Expertenmodell ausgeht: Der Coach ist Experte für den Coaching-Prozess, während der Kunde Experte für sein Leben und damit für seine persönlichen Themen ist. Systemisches Coaching hat seine Grundlagen in der Systemtheorie (u.a. Niklas Luhmann) und der philosophischen Erkenntnistheorie des Radikalen Konstruktivismus (u.a. Heinz von Foerster).</p>
<p>Meine Tätigkeit als Coach basiert auf dem Systemisch Konstruktivistischen Coaching nach dem Kieler Beratungsmodell (in den 80er Jahren u.a. von Prof. Uwe Grau entwickelt und auf den Wirtschaftsbereich übertragen).</p>
<p>Unter anderem definiert es vier Leitlinien für Coaching:</p>
<ul>
<li>Kooperieren, im Sinne des oben erwähnten Expertenmodells</li>
<li>Reflektieren, im Sinne eines gemeinsamen „Bedenkens“ von Problemen und Lösungen zwischen Kunde und Coach</li>
<li>Öffentlich machen, im Sinne eines Offenlegens von Gedanken und freiem Assoziieren, das oftmals hilfreich für die gemeinsame Erarbeitung einer Lösung sein kann</li>
<li>Respektieren, im Sinne eines Respektierens der Wirklichkeitskonstruktion des Kunden</li>
</ul>
<p>In diesem Sinne freue ich mich über Ihr Interesse an einem persönlichen Coaching (Preis für 1 Stunde: 60 EUR)! Gleich klicken und <a title="Kontakt" href="http://www.gerstbach.at/kontakt/">anfragen</a>.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Nennen wir es einfach &#8220;BA&#8221;!</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Oct 2011 19:38:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Gerstbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Analyse]]></category>

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		<description><![CDATA[Gerade in der Geschäftswelt kann man häufig viele Begriffe aus dem Englischen hören, die in unsere Sprache scheinbar natürlich einfließen und denen unsere deutsche Grammatik aufgedrängt wird. Bei neuen Wortkreationen werden dann sehr schnell zwei oder mehr Varianten eines Begriffes verbreitet. Oft übernehmen wir, ohne groß nachzudenken, viele neue Sprachanteile in unseren Alltag. Das Thema [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade in der Geschäftswelt kann man häufig viele Begriffe aus dem Englischen hören, die in unsere Sprache scheinbar natürlich einfließen und denen unsere deutsche Grammatik aufgedrängt wird. Bei neuen Wortkreationen werden dann sehr schnell zwei oder mehr Varianten eines Begriffes verbreitet. Oft übernehmen wir, ohne groß nachzudenken, viele neue Sprachanteile in unseren Alltag.</p>
<p>Das Thema dieses Artikels ist eine Auseinandersetzung mit Begriffen die allesamt häufig mit &#8220;BA&#8221; abgekürzt werden. Doch wie heißt es jetzt wirklich im Kontext der deutschen Sprache?</p>
<ul>
<li>Business Analysis?</li>
<li>Business Analyse?</li>
</ul>
<p>Und wie heißt dann die Rolle korrekt?</p>
<ul>
<li>Business Analyst?</li>
<li>Business Analytiker?</li>
</ul>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-329" title="Wörter-Buch" src="http://www.gerstbach.at/wp-content/uploads/2011/11/woerter_buch.jpg" alt="" width="520" height="465" /></p>
<p>Im englischen Sprachraum ist der Begriff &#8220;Business Analysis&#8221; insbesondere durch den Business Analysis Body of Knowledge (BABOK) mit einer anerkannten Definition versehen worden. Sehr häufig wird der Begriff unreflektiert im Deutschen verwendet. Ich halte es prinzipiell für sinnvoll auch Fachbegriffe zu übersetzen, wenn die Bedeutung dadurch nicht verloren geht. Gerade bei Fremdwörtern sind jedoch eigene Regeln zu beachten: Die Pluralbildung ist höchst kompliziert, bei Anglizismen ist meistens ein Plural &#8220;-s&#8221; zu verwenden. Die Getrenntschreibung zweier Substantive gibt es im Deutschen gar nicht: entweder zusammen oder durch Bindestrich trennen.</p>
<p>Wer nun im Duden gängige Übersetzungen von &#8220;Business&#8221; und &#8220;Analysis&#8221; nachschlägt, findet übrigens folgende Einträge: Business ist kurz und gut das <em>&#8220;Geschäft&#8221;</em>. Die Analyse ist eine <em>&#8220;Untersuchung, bei der etwas zergliedert, ein Ganzes in seine Bestandteile zerlegt wird&#8221;</em>. Der Analytiker ist &#8220;jemand, der nach der analytischen Methode vorgeht&#8221;. Im Gegensatz dazu ist ein Analyst ein <em>&#8220;Fachmann, der das Geschehen an der Börse, auf den Finanzmärkten u. a. beobachtet und analysiert&#8221;</em>.</p>
<p>Demnach wäre (wenn man von der Übersetzung von &#8220;Business&#8221; absieht) der korrekte Begriff &#8220;Business-Analyse&#8221; bzw. &#8220;Business-Analytiker&#8221;. Oder komplett übersetzt: Geschäftsanalyse bzw. Geschäftsanalytiker.</p>
<p>Eine weitere Herangehensweise an dieses Thema ist die Untersuchung der tatsächlichen Verwendung in den großen Weiten des Internets. Eine Suche in Google auf Seiten in Deutsch bringt folgende Ergebnisse zu Tage (Stand Sept. 2011):</p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td>Business Analysis</td>
<td style="text-align: right;">217.000 Treffer</td>
</tr>
<tr>
<td>Business Analyse</td>
<td style="text-align: right;">600.000 Treffer</td>
</tr>
<tr>
<td>Geschäftsanalyse</td>
<td style="text-align: right;">14.500 Treffer</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Eins zu null für den eingedeutschten Begriff &#8220;Business-Analyse&#8221;</strong> (Google ignoriert hier den eigentlich korrekten Bindestrich)</p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td>Business Analyst</td>
<td style="text-align: right;">1.430.000 Treffer</td>
</tr>
<tr>
<td>Business Analytiker</td>
<td style="text-align: right;">6.100 Treffer</td>
</tr>
<tr>
<td>Geschäftsanalytiker</td>
<td style="text-align: right;">123.000 Treffer</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Hier führt der englische Begriff.</strong> Erstaunlich viele Treffer hat der &#8220;Geschäftsanalytiker&#8221;. Somit steht es unentschieden zwischen Deutsch und Englisch. Allerdings möchte ich an dieser Stelle anmerken, dass der Begriff &#8220;Business Analyst&#8221; auch im Deutschen sehr häufig in Bezug zur Finanzanalyse verwendet wird, ähnlich der Definition im Duden.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>In deutschen Texten werde ich weiterhin die Disziplin &#8220;Business-Analyse&#8221; nennen. Schwieriger wird es allerdings schon bei der Benennung der Rolle: Obwohl &#8220;Business-Analytiker&#8221; richtig wäre, klingt es für mich doch etwas befremdlich. Vielleicht werde ich Zukunft dem Geschäftsanalytiker öfters eine Chance geben.</p>
<p>Sprache ist ständig im Wandel und lebendig. Neue Wortkreationen bringen uns vielleicht für kurze Zeit Spaß und Abwechslung in den Alltag, aber sorgen auch für Verwirrungen. Falls Sie demnächst wieder auf einen Begriff stoßen sollten, fragen Sie eventuell bei dem Betreffenden nach, was er denn genau meint, sonst kann es zu kommunikativen Verwirrungen kommen.</p>
<p>Übrigens: Die etwas extremeren Varianten von Denglisch können Sie bei <a href="http://beratersprech.de/">Beratersprech.de</a> bewundern (bitte nicht allzu Ernst nehmen).<br />
Und in diesem Sinne: Falls Ihnen hier im Blog ähnliches auffällt freue ich mich über Feedback! Ich werde dann ganz easy ein Update machen und habe auch noch meine Learnings.</p>
]]></content:encoded>
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		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Gründung IIBA Austria Chapter</title>
		<link>http://www.gerstbach.at/blog/2011/07/gruendung-iiba-austria-chapter/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=gruendung-iiba-austria-chapter</link>
		<comments>http://www.gerstbach.at/blog/2011/07/gruendung-iiba-austria-chapter/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 05 Jul 2011 06:29:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Gerstbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Letzte Woche, am 27.06.2011, hat der Kick-off zur Gründung des IIBA Austria Chapters stattgefunden. Das Event wurde von Michael Boyle, Peter Lefterov, Claudia Mata, Gerd Nanz und mir organisiert. Wir haben die letzten Monate intensiv über die Pläne des Vereins diskutiert, den Kick-off organisiert und intensiv für die Idee geworben. Mit dem Ergebnis können wir sehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Letzte Woche, am 27.06.2011, hat der Kick-off zur Gründung des IIBA Austria Chapters stattgefunden. Das Event wurde von Michael Boyle, Peter Lefterov, Claudia Mata, Gerd Nanz und mir organisiert. Wir haben die letzten Monate intensiv über die Pläne des Vereins diskutiert, den Kick-off organisiert und intensiv für die Idee geworben.</p>
<p><strong>Mit dem Ergebnis können wir sehr zufrieden sein: </strong>Über 40 Personen sind gekommen und nahmen an der Präsentation teil! Danke an alle Teilnehmer!</p>
<p><strong>Meine persönlichen Highlights aus der ca. 3-monatigen Vorbereitungszeit:</strong></p>
<p><strong>1) Das Team!</strong></p>
<p>Ich habe mit dem Gründungsteam 5 ganz besondere Menschen kennengelernt:</p>
<ul>
<li>Claudia, die mit viel persönlichem Engagement bei der Sache ist und vor kreativen Ideen sprüht;</li>
<li>Gerd, der durch seine Erfahrung dem ganzen Vorhaben viel Professionalität einbringt;</li>
<li>Mike, der voll motiviert bei der Sache ist und auch immer eine Prise Humor mit dabei hat;</li>
<li>Peter, der durch seine internationale IIBA-Erfahrung uns so einige &#8220;Abkürzungen&#8221; ermöglicht.</li>
</ul>
<p><strong>2) Die Theorie</strong>.</p>
<p>Nach dieser Zeit weiß ich nicht nur besser, wie meine Kollegen die Profession &#8220;Business Analyse&#8221; sehen, sondern ich selbst habe mein Verständnis zu den Themen Business Value, Anforderungen, Projekte und Ziele ungemein vertiefen können! Meine Gedanken dazu werde ich in zukünftigen Blog-Einträgen teilen.</p>
<p><strong>3) Der Spaß?</strong></p>
<p>Ja, auch die Vorbereitungen zur Gründung eines Vereins können Spaß machen! Für mich war die Zeit arbeitsintensiv, anstrengend und sehr motivierend und hat mir viel Freude gemacht. Am meisten Spaß hat mir die kreative Arbeit an der Präsentation bereitet.</p>
<p><strong>Meine persönlichen Highlights vom Kick-off selbst:</strong></p>
<p><strong>4) Vielseitige Menschen</strong></p>
<p>Unter den über 40 Personen fanden sich vielseitige Menschen einer vielseitigen Branche wieder: Projektleiter, Abteilungsleiter, Unternehmensgründer, Universitätsangehörige, Geschäftsführer, Marketingmanager, Berater und viele mehr; und auch die unterschiedlichste Branchen wie Banken, Softwareentwicklung, Unternehmensberatung, Versicherungen, Verkehr, Konsumgüter, Non-Profit und Telekommunikation waren dabei. Und alle hatten eines gemeinsam: das Interesse an Business Analyse!</p>
<p><strong>5) Die Präsentation</strong></p>
<p>Ich präsentiere gerne und wie ich oben auch schon beschrieben habe, macht es mir besondere Freude das Design von Präsentationen erstellen zu dürfen. Wir haben zu fünft unsere Ideen und Vorstellung über den Verein präsentiert und konnten uns ideal ergänzen, weil jeder von uns seine persönliche Geschichte zu dem Thema eingebracht hat.</p>
<p>Hier gibt es die von mir gestaltete <a href="http://www.gerstbach.at/wp-content/uploads/2011/07/Kickoff_June2011.pdf">Präsentation vom Kick-off</a> als PDF.</p>
<p><strong>6) Die Zeit war viel zu kurz</strong></p>
<p>Das ist immer ein Zeichen, dass die Stimmung gut ist. Gerne hätte ich mich noch länger mit den Anwesenden unterhalten, aber dazu wird es in folgenden Meetings hoffentlich genug Zeit geben.</p>
<p>Sie möchten mehr über den IIBA Austria Chapter wissen und beim nächsten Mal mit dabei sein? Besuchen Sie unsere <a href="http://austria.theiiba.org/">Webseite</a> und registrieren Sie sich für den <a href="http://austria.theiiba.org/index.php/news/mailing-lists">Newsletter</a>!</p>
]]></content:encoded>
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