Neu: Teste deine Persönlichkeit

Lesen Sie hier aktuelle Artikel zu Themen rund um Business Analyse und Requirements-Engineering.

Systemische Beratung

Business Analyse bedeutet ein Unternehmen und dessen Arbeitsweise zu verstehen, um Lösungen zu erarbeiten, damit das Unternehmen seine Ziele erreicht. Die dafür notwendigen Kompetenzen, die ein Business Analyst haben sollte, sind vielfältig:

  • Analytisches Denkvermögen
  • Problemlösungskompetenz
  • Kommunikationsfähigkeit, besonders in Gruppen

Weiters gilt es Wissen aus der IT-Welt mit fachlichem Wissen zu verbinden und als “Brückenbauer” zu agieren. Die große Spannweite dieser Kompetenzen, macht es außerordentlich wichtig, dass der Business Analyst neuem gegenüber aufgeschlossen ist: Denn es gibt keine vorgefertigten Lösungen, die man ohne Adaption anwenden kann.

Steinbrücke

Aus diesem Grund halte ich eine interdisziplinäre Ausbildung als einen wichtigen Beitrag zum Erfolg eines Business Analysten. Insbesondere sind meiner Meinung nach Erfahrungen im Bereich systemische Beratung und Fragetechniken sinnvoll. Es wäre ein großer Fehler als Business Analyst zu glauben, dass man selbst unfehlbar ist und alleine weiß was gut für ein Unternehmen ist, ohne die Betroffene zu fragen und das System “Unternehmen” verstanden zu haben.

In den Worten von Henry Ford:

“Wenn es überhaupt ein Geheimnis des Erfolges gibt, so besteht es in der Fähigkeit, sich auf den Standpunkt des anderen zu stellen und die Dinge ebenso von seiner Warte aus zu betrachten wie von unserer.”

Ich persönlich biete neben meiner Tätigkeit als Business Analyst auch systemische Unternehmensberatung und Coaching an. Mehr zum Thema Coaching finden Sie auf www.als-ob.at.


Modellierung in der Business Analyse

Das Spezifizieren und Modellieren von Anforderungen ist eine zentrale Tätigkeit in der Business Analyse. Anforderungen können in textueller Form, tabellarisch, als Modelle oder durch formale Sprachen beschrieben werden.

Der Stellenwert von Modellen in der Analyse

Modelle nehmen, unter den oben beschriebenen Möglichkeiten, für mich einen ganz besonderen Stellenwert ein:

  • Modelle erfordern eine intensive Auseinandersetzung und Analyse bis sie in sich schlüssig und konsistent sind. Dies trifft jedoch nur zu, wenn sie über die simple Darstellung von Diagrammen hinausgehen. Durch diese Auseinandersetzung steigt die Qualität und es wird sichergestellt, dass die getroffene Wahl der Vereinfachung (ein Modell ist per Definition eine Abbildung der Wirklichkeit) für den Dokumentations-Zweck geeignet ist.
  • Diagramme stellen Zusammenhänge auf intuitive Weise dar und sind dadurch für den Leser einer Anforderungsspezifikation sehr ansprechend. Allerdings muss dabei beachtet werden, dass das Lesen eines Modells Erfahrung und die Kenntnis der verwendeten Modellierungs-Notation voraussetzt.
  • Modelle ermöglichen die Darstellung der untersuchten Domäne aus unterschiedlichsten Blickwinkel.

Modellierung von Entitäten

Die Darstellung von Geschäftsobjekten ist ein möglicher Blickwinkel auf die Domäne. Für die Modellierung bieten sich hier insbesondere Klassendiagramme der UML an. Der Begriff “Geschäftsobjekt” ist in diesem Kontext eigentlich zu eng. Es geht im weitesten Sinn um Entitäten (also die Dinge draußen, in der “echten” Welt, Personen, Gegenstände, Orte, Fakten, etc.) und ihre Beziehungen zueinander.

In vielen Fällen ist es auch sinnvoll Ereignisse, Prozesse und Geschäftsregeln in das Modell zu integrieren. Diese Herangehensweise ist besonders in der Objektorientierten Modellierung anzutreffen, wo die Objekte die Vereinigung von Daten und Verhalten darstellen. Ein häufiger Fehler bei der Modellierung ist es, ebendieses Verhalten nicht zu inkludieren. Dadurch würde das Modell zu einem reinen Datenmodell degradiert werden und wesentliche Aspekte der Anforderungen nicht erfassen.

Abgrenzung zwischen Analyse-Modell und Implementierungs-Modell

Während der Anforderungserhebung wird häufig auf die Erstellung von Modellen verzeichtet, “da man sich ja erst in der Analyse-Phase befindet” und nicht in der Implementierung. Modellierung ist jedoch eine Methode die in jeder Phase Sinn ergibt. Allerdings sollte natürlich darauf geachtet werden, den nötigen Abstraktionsgrad beizubehalten. Der Zweck eines Anlayse-Modells ist hauptsächlich die Zusammenhänge zwischen den Entitäten darzustellen und zwar in einer gesamthaften, in sich schlüssigen Art und Weise.

Ein gutes Analyse-Modell kann so in späteren Umsetzungsphasen durch Verfeinerung zur Basis eines Implementierungsmodell werden. Jedoch auch ohne Wiederverwendung ist ein Modell, wie zu Beginn dieses Artikel beschrieben, ein guter Weg die Konsistenz von Anforderungen zu prüfen.


Willkommen

Mein Name ist Peter Gerstbach und ich freue mich, dass Sie meine Website und meinen Blog lesen. Ich biete mit meinem Unternehmen vielfältige Dienstleistungen rund um das Thema Business Analyse an.

Ein für mich wichtiger Aspekt ist der Kontakt mit der Community. Mit diesem Blog möchte ich meinen Beitrag zur Weiterentwicklung der Disziplin “Business Analyse” leisten.

In diesem Blog finden Sie Beiträge zu den Themen Business Analyse, Anforderungsmanagement, Use Cases, Prozessmanagement, Modellierung, Social Skills, agile Softwareentwicklung, Domain Driven Design, Enterprise Architecture, Projektmanagement, Beratung, Coaching, Fragetechniken, Effizient & Effektivität, Qualität, Zertifizierungen, Konferenzen und vieles mehr. :)

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Störbern und Lesen und freue mich über Ihr Feedback!