Thinkpad X60 Test

Seit gestern besitze ich mein neues Notebook, den Thinkpad X60 von IBM/Lenovo. In einem vorherigen Post habe ich es bereits angeküdigt - hier ist der erste Bericht. Thinkpad X60Am Anfang gleich einmal die grundlegenden Daten:Das Subnotebook macht gleich auf den ersten Blick einen für IBM gewohnt soliden Eindruck. Stabile Bildschirm-Halterung, Tasten mit gutem Anschlag, solide Verarbeitung und das gewohnt schlichte Design. Verglichen mit dem X31 (mein Vorgänger-Notebook) gibt es jedoch kleine Unterschiede:Pro: (im Vergleich mit Thinkpad X31)Contra:Und hier noch ein paar Absätze zu den herausragendsten Eigenschaften den X60:Thinkpad X60 DualcoreDual Core. Der Thinkpad ist mit einem Intel Dual-Core Prozessor ausgestattet. Das Bild rechts zeigt den Task-Manager und die Auslastung der beiden CPUs beim gleichzeitigen Öffnen mehrerer Programme - das hat was :). Ein Geschwindigkeitsvorteil durch die beiden Kerne ist auf den ersten Blick nicht erkennbar. Theoretisch sollte die Leistung dann positiv beeinflusst werden, wenn zwei Prozesse/Threads unabhängig voneinander Rechenleistung benötigen und nicht auf gemeinsame Ressourcen angewiesen sind. Eine empirische Messung ist deswegen eher schwierig - mit der Performance des Systems bin ich aber ausgesprochen zufrieden.Ein Benchmark-Test mit PCMark05 brachte 2776 Punkte.Software. Notebooks werden ja schon seit längerer Zeit mit einer Menge an mehr oder weniger praktischen Programmen vorinstalliert. Das Thinkpad macht hier keine Ausnahme. Im Gegensatz zu früheren IBM-Notebooks dürfte die Software aber jetzt schon deutliche stabiler sein. Mit dabei ist die übliche Thinkpad-Software (Access Connections, Energie-Manager, Rescue & Recovery usw.) und neuerdings die Client Security Solution die Zugriff auf alle sicherheitsrelevanten Einstellungen ermöglicht (siehe unten). Weiters gibt es Antivirus und Firewall von Symantec und Software von Google (Picasa, Desktop-Search und Toolbar).Thinkpad X60 Fingerabdruck-SensorFingerabdruck-Sensor. Am Anfang etwas als Spielzeug belächelt - habe ich mittlerweile den Fingerabdruck-Sensor sehr zu schätzen gelernt. Er kann bis zu 20 Abdrücke speichern (für unterschiedliche User oder auch mehrere Finger für einen User) und diese dann beim Systemstart oder bei der Windows-Anmeldung abfragen. Derzeit habe ich kaum false negatives und (erwartungsgemäß) keine false positives erlebt. Ich werde mir hierzu aber noch genauere Informationen besorgen, schließlich soll das System auch wirklich sicher sein.Client Security Solution. Diese Software bietet einheitlichen Zugriff auf diverse Sicherheitsfunktionen des X60. Dazu gehört u.a. der Fingerabdruck-Sensor, der TPM-Chip, ein Passwort-Manager und Verschlüsselung von Dateien und Ordnern (mit SafeGuard PrivateDisk). Auch wenn die Software gute Ansätze hat könnte die Hilfe und die Übersichtlichkeit doch noch verbessert werden, denn die Einstellungen werden nicht alle gut erläutert. Assistenten helfen zwar teilweise darüber hinweg aber ein nachträgliches Ändern von Einstellungen ist oft schwierig. Beispielsweise gibt es mehrer Möglichkeiten Daten abzusichern: mit Windows-Passwort, Fingerprint oder Verschüsselungstext. Dabei wird nicht genau erklärt, was das für Auswirkungen hat und warum die eine Option sicherer ist als die andere. Meine Recherchen haben ergeben, dass bei der Methode "Verschlüsselungstext" vermutlich der interne TPM-Chip zum Verschlüsseln verwendet wird.Thinkpad X60 FestplattenschutzAktiver Festplattenschutz. Das Active Protection System erkennt dank eines eingebauten Sensors plötzliche Bewegungsänderungen und parkt den Schreib-/Lesekopf der Festplatte für kurze Zeit, um einen möglichen Schaden zu verhindern. Das ist nicht nur praktisch und schützt eventuell for Datenverlusst, sondern ist auch schön anzusehen. Auf dem Bild rechts kann man sehen, wie sich die Abbildung des Notebooks verändert, wenn man das Notebook auf die Seite kippt.FAZIT: